Kirchenmusik Vol.1
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Künstler

LYNN BLAKESLEE studierte bei Sascha Jacobsen, am Curtis Institute of Music Philadelphia bei Efrem Zimbalist, bei Ricardo Odnoposoff, mit einem Fulbright-Stipendium in Wien bei Franz Samobyl und bei Sandor Végh. Als langjähriges Mitglied der Wiener Solisten war sie auch Konzertmeisterin am Theater an der Wien, Mitglied der Wiener Kontrapunkte und der Deutschen Bach-Solisten. Als Solistin musizierte sie mit vielen Orchestern, u.a. mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, dem Wiener Tonkünstlerorchester und dem Wiener Kammerorchester. 15 Jahre lang spielte sie 1. Violine im Mozarteum-Streichquintett und unterrichtete Kammermusik am Mozarteum Salzburg. 1987 kehrte sie nach 23 Jahren im Ausland in die USA zurück und übernahm eine Professur an der Eastman School of Music in Rochester.

SÁNDOR GALGÓCZI studierte Violine in Ungarn in Szeged und an der Franz-Liszt-Musikhochschule in Budapest, u.a. bei Péter Komlós (BartókQuartett). 1991 – 1997 war er Konzertmeister im „Musica Parlante Kammerorchester“ für Alte Musik in Szeged. 2002 wurde er als 3. Konzertmeister im Philharmonischen Orchester in Regensburg engagiert. Seit 2007 hält er regelmäßig Kurse für Violine und Kammermusik in Japan (Nagoya, Osaka) mit zahlreichen solistischen und kammermusikalischen Auftritten. Seit September 2008 ist er Konzertmeister des „Jakobsplatz Orchester“ in München und tritt mit diesem Ensemble auch als Solist auf. HANS GEORG JACOBI studierte in Köln und kam am Mozarteum Salzburg als Assistent des Oboisten André Lardrot mit französischer Virtuosität in Berührung. Seit 1960 war er als 1. Oboist im Bruckner Orchester Linz und als Solist und Kammermusiker tätig. Er war Gründer des Ensembles Linzer Holzbläser. Darüber hinaus unterrichtete er Blockflöte am Bruckner Konservatorium und Oboe an der Linzer Musikschule.

JOHANNES KLIER studierte an der Musikhochschule Würzburg Musik mit dem Hauptfach Violoncello bei Jörg Metzger und besuchte danach die Meisterklasse von Johannes Goritzki an der Musikhochschule Düsseldorf. Er besuchte Meisterkurse u.a. bei Daniil Schaffran, Michael Flaksman und Marçal Cervera. Er war zuerst im Orchester der Vlaamse Opera Gent, danach im Symphonieorchester Wuppertal engagiert. Seit 1991 ist er Mitglied im Philharmonischen Orchester Regensburg. Er ist Gründungsmitglied des Trio 99 (Klaviertrio) und des Dalberg Streichquartetts mit Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Regensburg.

EBERHARD KRAUS (1931 – 2003) studierte 1950 – 1956 an der Staatlichen Hochschule für Musik in München die Fächer Orgel, Cembalo (Meisterklasse) und Klavier (Meisterklasse). Er erhielt mehrere Auszeichnungen bei Internationalen Musikwettbewerben. Eine umfangreiche Konzerttätigkeit führte ihn in die Musikzentren der deutschen und europäischen Länder. Ein Teil seiner zahlreichen Rundfunk und Schallplattenaufnahmen ist inzwischen als CD auf dem internationalen Markt erschienen. Wissenschaftliche Forschungen haben ihren Niederschlag in diversen Buchveröffentlichungen, in zahlreichen Artikeln für Fachzeitschriften und in mehreren Editionen gefunden. Er hinterließ ein umfangreiches kompositorisches Œuvre von ca. 300 Werken (Dodekaphonie). Jahrzehntelang lehrte er Orgelspiel und Musiktheorie u.a. an der Universität Regensburg, an der Fachakademie für katholische Kirchenmusik und Musikerziehung, am Musikgymnasium der Domspatzen sowie am Bischöflichen Priesterseminar. Über 25 Jahre leitete er als Dirigent Chor und Orchester des Collegium musicum Regensburg. Als Gründer und Leiter diverser Konzertreihen setzte er sich in besonderem Maße für die moderne Musik ein, regte Komponisten zu neuen Werken an und förderte sie durch Uraufführungen in den Konzerten des „Studio Neue Musik Oberpfalz“, der „Vereinigung Ostbayerischer Tonkünstler“ und in den „Sonntäglichen Orgelstunden“ (über 1000 Konzerte!). Eberhard Kraus war 32 Jahre als Domorganist an der Kathedrale von Regensburg und sieben Jahre als Stiftsorganist in St. Johann am Dom tätig.
(Brigitte Kraus)

LEOPOLD MAYER, (1918 – 2003) promovierte in Musikwissenschaft an der Universität Wien und war erster Absolvent der Dirigentenklasse von Hans Swarowsky an der Wiener Musikakademie. 1947 – 1949 war er Musikalischer Leiter am Stadttheater Steyr. 1949 ging er nach Linz, wo er in den kommenden vier Jahrzehnten das Musikleben maßgeblich beeinflusste. Zunächst wirkte er am Landestheater als Chordirektor, Dirigent und 1961 – 1964 als Operettenchef. 1965 – 1968 war er Leiter der Mörbischer Seespiele. 1963 ging er zum ORF, wo er zunächst für die Sparte Operette verantwortlich war. Von 1968 bis zu seiner Pensionierung 1984 war er dann Leiter der Abteilung „Ernste Musik“, gründete das ORF-Kammerorchester, mit dem er 125 Konzerte im In und Ausland gab, und rief die ORF-Konzerte im Ursulinenhof ins Leben, mit denen er den zeitgenössischen oberösterreichischen Komponisten ein Podium schuf. 1965 – 1984 war er am Bruckner Konservatorium als Leiter der Dirigentenklasse, als Dirigent des von ihm ins Leben gerufenen Schulorchesters und – zusammen mit dem Regisseur Stefan Zadejan – als Leiter der Opernschule tätig. Fast 30 Jahre (1961 – 1990) war er Dirigent des Linzer Konzertvereins.
(Gerhard Ritschel)

DANIELA PLETSCHACHER studierte Viola in München bei Franz Beyer und in Wien bei Siegfried Führlinger sowie Kammermusik in Stuttgart beim Melos-Quartett. 1985 – 1993 spielte sie bei den Münchner Philharmonikern, im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und im Radio-Symphonieorchester Stuttgart. Sie war 15 Jahre lang Mitglied des Seraphin-Quartetts mit zahlreichen Konzerten in Deutschland, Frankreich, Belgien und Italien. 1986 wurde sie Mitglied der Münchner Bach-Solisten, und seit 1993 ist sie als Stellvertretende Solobratschistin im Philharmonischen Orchester in Regensburg engagiert. Zudem unterrichtet sie Viola im Fachgebiet Musikpädagogik der Universität Regensburg.

JOACHIM SCHREMS studierte nach dem Abitur am Gymnasium der Regensburger Domspatzen Schulmusik (beide Staatsexamina) und Violine (künstlerisches Diplom und Meisterklassendiplom). Nach dem Referendariat 1971 – 1973 in München und Kelheim war er 1973 – 1982 als Musikerzieher am Von-Müller-Gymnasium in Regensburg mit der Einrichtung eines Musischen Gymnasiums und von Leistungskursen Musik tätig. 1978 gründete er das Regensburger Kammerorchester, das er bis 1995 leitete. Ab 1982 wirkte er als Professor für Violine an der Musikhochschule München. Er erhielt Stipendien des Deutschen Volkes, der Oskar und Vera-Ritter-Stiftung, des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie sowie ein Franz-Grothe-Stipendium, 1969 und 1970 Wettbewerbspreise im Fach Streichquartett in Hamburg und Colmar, 1973 den Kulturförderpreis der Stadt Regensburg und 1988 den Kulturförderpreis Ostbayern. 1995 wurde er aus Krankheitsgründen pensioniert.

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