Kirchenmusik Vol.1
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Komponisten

Helmut Nieberle gehört zu den versiertesten Mainstream-Jazzgitarristen und ist einer der seltenen 7-String-Player in Europa. Entscheidend für seine musikalische Entwicklung waren die Workshops und Private Lessons bei der alten und neuen Garde weltbekannter Jazzgitarristen: Barney Kessel, Herb Ellis, Joe Pass; Jim Hall, Attila Zoller, Peter Leitch, Karl Ratzer u. a. m.

Inzwischen ist er nicht nur als virtuoser Solist und sensibler Begleitmusiker gefragt, sondern auch Bandleader und Arrangeur diverser Formationen, für die er Programme gestaltet und Kompositionen
schreibt. Abgesehen von seinen auf vielen CDs dokumentierten Eigenkomposi tionen, komponierte er auch live aufgeführte Originalmusik in unterschiedlichen Besetzungen zu Stummfilm-Klassikern von
Buster Keaton und schreibt Bühnenmusik für das Theater Regensburg.

Bob Rueckerl lebte und arbeitete fünf Jahre auf den Canarischen Inseln und lernte dort bei dem argentinischen Pianisten Luis Vecchio. Neben seiner Unterrichtstätigkeit an der Universität von Las Palmas spielte er in so verschiedenen Formationen wie: Bayern Pop, Oscar Santana, Comic, Der Fusion Band Dedos, dem hot island orchestra und dem Luis Vecchiuo Quartet.

Außerdem wirkte er bei Aufnahmen für die spanische Fussball-Weltmeisterschaft mit (Rock del mundial). Zurück in Deutschland wurde er zum gefragten Musiker bei Theaterproduktionen und Musicals: Dschungelbuch/Jesus Christ Superstar/Rocky Horror Picture Show/ Evita/Schwert, Rose Wunde/Drei Groschen Oper. Rückerl arbeitet außerdem als Studiomusiker und ist Dozent bei diversen
Workshops. Er tourte und musizierte u.a. mit Jim Pepper, Jimmy Witherspoon, Mal Waldron, Alabama Red, der Audi Big Band, Monica Reed Price, den Bobtales, Jim Mullen, Helmut Nieberle dem Werkstatt Jazz Orchestra und seinem eigenem Projekt, dem Christoph Hörmann/Bob Rückerl Quintett.

Oskar Sigmund (1919 – 2008) wurde in Karlsbad geboren und nahm schon während der Gymnasialzeit bei Eduard von Chiari Musikunterricht. Er studierte am Prager Staatskonservatorium und promovierte 1942 an der Deutschen Karls-Universität.1945 wurde er als Dozent für Klavier, Tonsatz und Instrumentation an die Kirchenmusikschule Regensburg berufen, wo er bis 1983 blieb. Ab 1973 war er zudem stellvertretender Direktor des Instituts. Sein kompositorisches Werk umfasst überwiegend Musik für Orgel, aber auch verschiedenste kammermusikalische Besetzungen, sowie weltliche und geistliche Vokalmusik, darunter über 400 Lieder. Sein Kompositionsstil bewegt sich
innerhalb einer eigengeprägten, modernen Harmonik und einer überwiegend kontrapunktisch
angelegten Satzweise. Unter seinen zahlreichen Ehrungen befinden sich der Kulturpreis der OBAG und der Sudetendeutsche Musikpreis – beide im Jahr 1965 – sowie 1991 die Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes.

Widmar Hader (* 1941 in Elbogen a. d. Eger, Böhmen) studierte Musik am Mozarteum in Salzburg und an der Staatlichen Musikhochschule in Stuttgart (u. a. Komposition bei Cesar Bresgen und Karl
Marx), sowie Politologie und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 1967 bis 1990 wirkte er in Stuttgart als Komponist, Musikerzieher, Chor- und Orchesterleiter sowie als externer Lehrer für Tonsatz und Gehörbildung an der Kirchenmusikschule Rottenburg. 1990 bis 2006 war er Direktor des Sudetendeutschen Musikinstituts (Träger: Bezirk Oberpfalz) in Regensburg, das 1995 eine Partnerschaft mit dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Brünn schloß. 1978 begründete und leitete er die Sudetendeutschen Musiktage die alljährlich bis 2007 stattfanden. 1990 bis 2006 führte er in Elbogen a. d. Eger die Elbogener Orgelfeste durch. Seit 2006 lebt und wirkt er in Bad Abbach bei Regensburg. Sein kompositorisches Werk umfaßt Opern-, Orchester-, Ballett-, Kammer-, Klavier-, Orgel- und Vokalmusik. Widmar Hader erhielt u. a. 1975 den Förderpreis zum Johann-Wenzel-Stamitz-Preis, 1988 den Südmährischen Kulturpreis, 1996 den Großen Sudetendeutschen Kulturpreis sowie 2002 den Bayerischen Nordgaupreis.

Peter Ackermann, Thomas Jaax (Der Postmann und der Mann ohne Hund).
Thomas Jaax, Jahrgang 1952; seit 1985 als freischaffender Künstler tätig.
Malerei, Musik, Performance …
Weitere Informationen unter Internetadresse www.thomasjaax.de

Peter Ackermann, Jahrgang 1976; seit 2000 Zusammenarbeit mit Thomas Jaax in der Formation Der Postmann und der Mann ohne Hund …
Weitere Informationen unter Internetadresse www.herrackermann.de

Peter Wenk (* 1970 in Regensburg) studierte – nach klassisch-musikalischer Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen – Germanistik, Philosophie, Lateinische Philologie und Religionswissenschaft. Seit 1997 ist er auf den Gebieten Rezitation, Sprachperformance (u.a. mit der Reihe textbankette), Schauspiel und Komposition tätig. In seinem Sprecher-Repertoire finden sich Hölderlins Hyperion ebenso wie Jandl’sche Lautpoesie und Wiener Dialektgedichte von H. C. Artmann. Neben Stücken für den Konzertsaal (z.B. Mangeur de la rose für Bläserquintett) gibt es von
Peter Wenk auch Chansons und experimentelle Rockmusik. Er folgt einem Motto des französischen Komponisten Francis Poulenc: Schreibe immer das, was dir richtig erscheint, und nur dann, wenn dir danach ist.

Thomas Emmerig (* 1948) studierte Musikwissenschaft und Germanistik in Regensburg; 1985 Promotion. 1972 bis 1980 Organisator der Konzertreihen Eckiger Kreis Regensburg und Junge Akademie Regensburg. 1978 bis 1997 war er Verlagslektor im Laaber-Verlag, seit 1999 arbeitet er als selbständiger Buchhersteller und freier Autor. Sein kompositorisches Werk umfasst Kammermusik,
Klavier- und Orgelmusik, Liederzyklen für Sologesang, Gesang mit Klavier bzw. mit Instrument oder Instrumentalensemble sowie Chor- und Orchesterwerke.

Stefan Rimek, geboren 1963 in Lindau am Bodensee, gab sein erstes Konzert auf der klassischen Konzertgitarre bereits im Alter von 13 Jahren. Danach wirkte er unter anderem als Gitarrist, Sänger, Kontrabassist, Komponist und Arrangeur in Klassik-, Rock-, Reggae-, Jazz- und Weltmusikformationen prägend mit. Für einige dieser Combos schrieb er das gesamte Repertoire. Von 1986 bis 1993 studierte er Philosophie und Musikwissenschaft an der Universität Regensburg, 1993 schloss er sein Studium mit dem Magister Artium ab. Heute lebt er als freiberuflicher Musikwissenschaftler, Kulturjournalist, Musik-, Literatur- und Kunstkritiker (Feuilletons und Fachzeitschriften im deutschsprachigen Raum), freier Dozent, Musiker und Komponist hauptsächlich in Regensburg. Seit 1995 ist er auch Präsident des internationalen Schriftstellerverbandes
Regensburger Schriftstellergruppe International (RSGI). Rimek ist Mitglied im Kulturbeirat der Stadt Regensburg und einer der Vizepräsidenten im Oberpfälzer Kulturbund. Belletristik schreibt er hauptsächlich in Form von Lyrik und Kurzprosa.

Kompositionen: Rondo per Renata für Streichquartett op.1 (UA 2000), Rondo für Streichorchester op. 2 (UA 2002), Rondo africano « für Posaune und Klavier op. 3 (UA 2005), Sonate für Posaune und Harfe op. 4 (UA 2007, Nittenauer Storchenturmfanfare für Blechbläser op. 5 (UA 2007), Selbstfindung für Bariton, Klavier und Kontrabass (nach eigenem Text) op. 6 (2008), Rondo für Gitarre op. 7 (2008).
Zur Zeit arbeitet Rimek an einer Stadtfanfare für die Stadt Tirschenreuth für Bläser op. 8.

Hans Huber, Kapellmeister, Komponist, Arrangeur und Pianst stammt aus dem Chor der Regensburger Domspatzen. Während der Gymnasialzeit wurden die ersten Studien an der Kirchenmusikschule in Regensburg unternommen. Im Alter von 18 Jahren drei Jahre Kriegsgefangenschaft in Frankreich, erste Berührung mit Jazzmusik in Offiziersclub in Marseille. Zurück in Regensburg, erste Engagements in amerikanischen Clubs mit Sextett bis Big-Band.
1950 Gründung der ersten Regensburger Big-Band. 1951 im Neuhaussaal in Regensburg
Erstaufführung der Rhapsodie in Blue (Gershwin), instrumentiert für ein 30-Mann-Orchester und ihm als Solist am Klavier. Studium an der Hochschule für Musik in München, Staatsexamen als Kapellmeister nach acht Semester. Anschließend arbeitete er viele Jahre als Bandleader mit Quartett, Quintett im In- und Ausland (Schweden, Dänemark, Norwegen, Italien, Schweiz). 1981 gründete er
in Regensburg die RBS-Selection Big-Band, Konzerte auch zur 750-Jahrfeier in Berlin.
Kompositionstätigkeiten: Konzerte für Kammerorchester, Chorkompositionen, Ein akter, Kirchenmusik. Arrangements für verschiedene Bands u.a. für das nicht nur in Deutschland bekannte Vokalensemble »Singer Pur«. Verlegt im Schott-Verlag. Weiterhin als Lehrer für Klavier und musiktheroretische Fächer tätig.

 
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